Ich bin schon einmal gegangen
Unsere Seelen – ihre und meine – warteten auf etwas Großes. Etwas, das wir nur gemeinsam durchschreiten konnten. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters geht Gabriele sieben intensive Jahre an der Seite ihrer Mutter – als Tochter, Begleiterin, Zeugin.
Gemeinsam reisen sie zu Orten der Erinnerung, teilen Alltägliches und Außergewöhnliches, lernen einander neu kennen: zwei Frauen, zwei Leben, eine stille, wachsende Seelenbindung.
Als die Mutter schwer erkrankt, beginnt ein Weg der Nähe, der Fürsorge – und der Hingabe. Gabriele beschreibt die letzten Monate, Tage und Stunden weniger als körperlichen Abschied, sondern als seelische Passage, in der sich sichtbare und unsichtbare Ebenen durchdringen. Wandel zeigt sich hier als innere Bewegung des Bewusstseins – öffnend, vertiefend und tragend.
Inmitten von Schmerz, Klarheit, Humor, Liebe und spirituellen Momenten entsteht ein inneres Leuchten – ein Zeugnis davon, dass Leben mehr ist als das Sichtbare.
Ein zutiefst persönliches Buch – zart, wach, stimmig. Eine wahre Geschichte über Liebe, Übergänge und das Unsichtbare, das trägt.
„Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen und immer wieder zur Seite gelegt, um nachzuspüren.
Was mich besonders berührt hat:
Die Mutter wird nie als "Schwache" beschrieben, sondern als jemand, der ihr Leben vollendet.
Wandel erscheint hier als etwas Tragendes, nicht als Bruch.
Für mich ist dieses Buch ein Geschenk für Zeiten, in denen sich im eigenen Leben etwas verändert.“
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"Dieses Buch hat mich nicht traurig gemacht – es hat mich still gemacht. Und weit.
Gabriele Gärtner schreibt über einen Abschied, aber eigentlich erzählt sie von einer inneren Bewegung, die ich so noch nie beschrieben gelesen habe.
Die Nähe zwischen Mutter und Tochter ist berührend, aber nie sentimental. Besonders bewegt hat mich die Selbstverständlichkeit, mit der sichtbare und unsichtbare Ebenen nebeneinander stehen dürfen.
Dieses Buch wirkt nach. Und es verändert den Blick auf Übergänge im eigenen Leben.“
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„Ich bin schon einmal gegangen" öffnet einen Raum, den viele Bücher über Abschied nicht betreten: den Raum bewusster Wahrnehmung.
Gabriele Gärtner beschreibt Übergang klar, ruhig und ohne Pathos. Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich sie die seelische Dimension integriert, ohne sie zu dramatisieren.
Das Buch ist zart und gleichzeitig kraftvoll. Es lädt dazu ein, Übergänge nicht als Verlust, sondern als Möglichkeit zur Reifung zu sehen.“
