Allein für mich
Alleinsein hat nichts zu tun mit Einsamkeit. Wo Einsamkeit das Gefühl des Verlusts von Nähe meint, das Empfinden, in eine Welt geworfen zu sein, in der es keinen Zusammenhalt und kein Netz gibt, bedeutet Alleinsein, die ganze Welt geistig zu sich einzuladen. Wer allein ist, lässt Gott und die Welt bei sich ein. Kränkungen und Demütigungen, Hochgefühle und Glück schmecken nach und erhalten ein Gedächtnis in der Seele. Beim Alleinsein wachsen innere Bilder, entstehen Visionen, öffnet sich Erkenntnis, ordnet sich die Existenz. Wer allein ist, tritt sich selbst ungeschützt gegenüber, und niemand kann zur Verteidigung gerufen werden.
Von Johanna Haberer
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Über Gabriele
Gabriele begleitet Menschen an Wendepunkten ihres Lebens –
in Momenten, in denen ein neuer Blick entsteht.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht der Weg des Erkennens:
ein Raum, in dem sichtbar wird,
was dem eigenen Leben zugrunde liegt.
Ihre Begleitung verbindet klare Wahrnehmung mit der Fähigkeit,
Zusammenhänge präzise zu erfassen und zum Wesentlichen zu führen.
So entsteht Klarheit – und daraus ein Handeln, das dem eigenen Leben entspricht.




