Informationsdiät

Wir sind umgeben von einer Welt voller Angebote. Überall lauern Reize und eine Flut von Impulsen Eindrücke, die wir in ihrer Fülle nicht verarbeiten können. Vor uns breitet sich ein Buffet aus, was nicht mehr nur Fülle ist, sondern Völlerei wird.
Optische und akustische Reize strömen auf uns ein: Musik, Plakate, Stimmen, Baulärm – das Überangebot stresst uns bewusst und unbewusst. Ohne unsere Zustimmung erhalten wir Werbung in Briefkästen, Anrufe, E-Mails, Zufriedenheitsabfragen nach Einkäufen, von Versicherungen … – dies sind alles unfreiwillige Reize, auf die wir gezwungen sind zu reagieren. Unsere Sinnesreize antworten automatisiert auf jeden Impuls, mit dem sie konfrontiert werden. Es kostet zudem viel Zeit und Mühe, sich bewusst von Überflüssigem abzuwenden. Die Folgen sind zum einen kaum bis gar keinen Raum für das eigene Wohlbefinden mehr zu haben. Zum anderen bestätigen Untersuchungen, dass eine zu große Vielfalt erstaunlicherweise unzufriedener macht, weil wir selbst nach einer Entscheidung gedanklich mit „oder hätte ich doch besser …“ beschäftigt sind. Dies führt zu innerer Unruhe, Schlafstörungen, Nervosität, Angstzuständen bis hin zu Depressionen.

Gefühle und Empfindungen brauchen Zeit.

Wir befinden uns in der Situation, dass ein hoher Krankenstand in der Bevölkerung durch Burn-out nicht mehr nur die Betroffenen belastet. Wir beklagen uns, dass wir nur noch funktionieren, und am Ende fühlen wir uns selbst nicht mehr.
Dabei sind die Reize an sich nicht der Knackpunkt. Unser Gehirn kann problemlos gleichzeitig tasten, fühlen, schmecken, riechen, hören und sehen. Entscheidend sind die Art und vor allem die Menge des Konsums. Passives Aufnehmen, sich berieseln lassen von Medien aller Art und noch dazu parallel das strapaziert uns. Wir sollten uns vielmehr gezielt auf das WESENtliche konzentrieren und nur das uns Entsprechende auswählen. Nehmen wir uns bewusst das heraus, was uns gefällt und hören auf unser Gefühl. Bestimmen wir selbst, was wir uns zumuten. Hierfür ist ein Bezug zu uns selbst erforderlich. Wenn wir uns Zeit für uns nehmen, können wir unser Bedürfnis wahrnehmen und dieses entfalten.
Ganz ohne Leistungsdruck, Zeitdruck, Überstunden und dem Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen, können wir dann wieder empfindsamer werden und den Fokus auch auf unser SEIN legen anstatt immer nur etwas zu wollen.

Lernen wir unser Tun mehr zu fühlen – also bewusst wahrzunehmen und zu unterscheiden, was uns dienlich ist und was uns überfüttert.

Wählen und erfahren Sie Ihre persönliche Alltagsoase.

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